Verwaltungsdurchklick

Übergang in den Ruhestand

Der Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand kann sich auf verschiedene Weise gestalten. Je nachdem, mit welchem Alter man in den Ruhestand wechseln möchte, verändern sich die Rahmenbedingungen.

Ehrenamt statt Ruhestand: Auch wenn sie pensioniert sind und nicht mehr arbeiten, muss dies nicht gleich Stillstand bedeuten. Einige Pensionäre vermissen die tägliche Arbeitsroutine, anderen fehlt das „gewisse Etwas“ im Alltagsleben. Ältere Menschen sind in der heutigen Zeit häufig bei guter Gesundheit und möchten daher aktiv bleiben.

Neben der Möglichkeit sich in Vereinen oder in anderen Institutionen zu engagieren, ist auch das Ehrenamt von zunehmender Bedeutung. Gerade im Hinblick auf die leeren öffentlichen Kassen, werden engagierte Bürger in vielen Bereichen des sozialen Lebens dringend benötigt. Egal, ob als Wahlhelfer oder in der Kinderbetreuung, im Ehrenamt kann man nicht nur wertvolle Dinge tun, sondern auch jede Menge Spaß haben und dazulernen.

Über Möglichkeiten ehrenamtlich aktiv zu werden, informieren unter anderem folgende Portale: Initiative echt gut des Landes Baden-Württemberg, Ehrenamtskampagne der Hessischen Landesregierung gemeinsam aktiv, Initiative wir-tun-was des Landes Rheinland-Pfalz. Sicher hilft Ihnen Ihre örtliche Verwaltung gerne weiter und nennt Ihnen Anlaufstellen vor Ort.

Sie haben hier die Möglichkeit, sich über folgende Themen zu informieren:

  • Ab 50 Jahre

    Wenn Sie das 50. Lebensjahr vollendet haben und von Arbeitslosigkeit bedroht sind, wurde die Möglichkeit der Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer geschaffen. Falls die Aufnahme einer neuen beruflichen Tätigkeit mit finanziellen Einbußen im Vergleich zum Lohn aus der früheren Tätigkeit verbunden ist, kann das neue Arbeitsentgelt für eine bestimmte Zeit durch Leistungen der Agentur für Arbeit aufgestockt werden.

  • Ab 55 Jahre

    Ab dem 55. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, in Altersteilzeit zu gehen. Altersteilzeit bedeutet, dass Ihre Arbeitszeit bis zum Erhalt Ihrer Rente halbiert wird. Eine Altersteilzeit vereinbaren Sie in einem schriftlichen Vertrag mit Ihrem Arbeitgeber. 

     

    Weitere Infos erhalten Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales oder bei der Agentur für Arbeit.

  • Ab 60 Jahre

    Ab Vollendung des 60. Lebensjahres können Sie eine vorgezogene Rente beantragen, wobei ein Abschlag von 0,3 % je Monat anfällt. Am besten lassen Sie sich von Ihrer Rentenversicherung beraten.

  • Gesetzliche Altersgrenze

    Die gesetzliche Altersgrenze zur Rente liegt zwischen 65 und 67 Jahren. Bis 2029 wird das Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre erhöht. Je nachdem, wann Sie Rente beantragen, können Sie möglicherweise noch mit 65 oder 66 Jahren einen vollen Rentenanspruch geltend machen.

     

    Separate Regelungen gibt es bei Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderung, Schwerbehinderung und Spätaussiedlern.

Übersicht der angebotenen Leistungen

Nachdem Sie Ihren Wohnort ausgewählt haben, können Sie hier weitere Informationen zu den beschriebenen Verfahren nachlesen. Sollte das gesuchte Verfahren nicht enthalten sein, so ist dies für Ihr Bundesland noch nicht hinterlegt.

Bitte geben Sie einen Ort an, damit die entsprechenden Verwaltungsleistungen angezeigt werden können.